Aufgrund der Insolvenz der BenQ Mobile GmbH & Co. OHG erwartet die BRAIN FORCE HOLDING AG eine Forderungsberichtigung von bis zu EUR 1,4 Mio. Dies wird sich negativ auf das Ergebnis des dritten Quartals 2006 auswirken. Das Ergebnis für das vierte Quartal wird dadurch kaum beeinflusst. Der Wegfall des Kunden BenQ Mobile wird keine Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 haben, da die Planungen von BRAIN FORCE keine weiteren gemeinsamen Projekte mit BenQ Mobile für das kommende Jahr vorsahen.
„Sparmaßnahmen der BenQ für 2007 waren uns bekannt und wir hatten uns darauf auch schon eingestellt. Die rasche Insolvenz unseres Kunden kommt völlig überraschend, zumal BenQ noch am gestrigen Donnerstag uns Folgeaufträge in Aussicht stellte“, resümiert Helmut Fleischmann, Gründer und Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG. Das Ergebnis des Unternehmens wird auf Grund der Insolvenz im dritten Quartal negativ belastet. Insgesamt erwartet der Konzern eine Forderungsberichtung von bis zu EUR 1,4 Mio. Eine genaue Bezifferung der Ausfälle ist wegen der ungeklärten Quotenregelung bei den Forderungsausfällen der Insolvenz noch nicht abzusehen. Die Liquiditätslage der BRAIN FORCE (Stand zum 30.06.2006: EUR 22,58 Mio.) verändert sich dadurch nur unwesentlich.
Keine Auswirkungen für das Gesamtjahr 2007
Für die Geschäftsentwicklung im kommenden Jahr sieht BRAIN FORCE durch die Umstände bei BenQ keine Auswirkungen. „Unsere Projekte bei BenQ waren am Auslaufen. Für 2007 hatten wir bisher keine Folgeaufträge eingeplant“, ergänzt Helmut Fleischmann. Das Unternehmen wird, wie geplant, die Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2007 Anfang des Oktobers bekannt geben.


