Pressemitteilung

07.10.2005
BRAIN FORCE SOFTWARE startet offensiv die Erschließung des US-Marktes
Wien, 07.10.2005
 
Im Rahmen seiner neuen weltweiten Vertriebsstrategie forciert BRAIN FORCE SOFTWARE nun sein Engagement in den USA. Kemp Technologies Inc., bislang per OEM-Vertrag ausschließlich als Reseller tätig, erwirbt für 900.000 USD die Rechte an der B-100-Produktreihe von BRAIN FORCE SOFTWARE und entwickelt diese weiter.
 
Damit wandelt sich Kemp nunmehr selbst zum Technologieanbieter. „Im Gegenzug haben wir zunächst eine Beteiligung von 10 % an Kemp erworben, die wir schrittweise innerhalb eines Jahres bis auf 30 % erhöhen werden“, erklärt Helmut Fleischmann, CEO der BRAIN FORCE HOLDING AG.
 
Mit dieser Beteiligung ist Kemp nun in der Lage, seine Marketing- und Vertriebsaktivitäten erheblich zu steigern. Zahlreiche Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang geplant. Dazu zählen unter anderem  die Präsentation auf den Fachmessen ISPCON (18.-20.10.05) sowie INTEROP (13.-15.12.05) in New York.
 
„Dank unseres verstärkten Engagements bei Kemp können wir mittelständische US-Unternehmen, die ihre Produkte per Internet verkaufen, noch besser beim Load Balancing unterstützen als dies bislang auf der Basis unserer erfolgreichen Vertriebspartnerschaft möglich war“, so Fleischmann.
 
„Unser Einstieg bei Kemp stellt einen echten Meilenstein dar, da wir so den US-Markt kennen lernen und Kontakte zu weiteren Vertriebspartnern gewinnen können“, legt der CEO dar.
 
Ein deutsch-österreichischer IT-Anbieter hätte dort in seinen Augen als Einzelkämpfer keine Chance – wie die Schwierigkeiten selbst renommierter Global Player aus „Old Europe“ bei der Erschließung dieses Marktes zeigen. „Damit schaffen wir die Basis, um später weitere Produkte dort anbieten zu können.“
 
Zum Hintergrund: Das von Kemp in den USA unter der Bezeichnung „LoadMaster “ verkaufte Load-Balancing-Produkt B-100 von BRAIN FORCE SOFTWARE richtet sich vor allem an Mittelständler, die ihre Produkte über das Internet verkaufen wollen – und bietet ihnen ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.
 
Allerdings ist der Bedarf hierzulande noch sehr begrenzt, weil kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) mit E-Commerce noch immer nicht viel am Hut haben – im Gegensatz zu den USA.
 
Dort ist es für mittelständische Unternehmen ein „must have“, seine Produkte auch über das World Wide Web an den Mann oder die Frau bringen zu können. Deshalb benötigen die Anbieter Load Balancer, um die Verfügbarkeit und Performance ihrer Portale und Webshops sicherzustellen.