20.11.2006 10:31
BRAIN FORCE HOLDING AG erweitert den Aufsichtsrat
Professor Peter Kotauczek, Vorstandsvorsitzender der BEKO HOLDING AG, soll
noch in diesem Jahr in den Aufsichtsrat der BRAIN FORCE HOLDING AG
einziehen. Die Wahl hierzu soll in einer außerordentlichen Hauptversammlung
am 22.12.2006 um 9.00 Uhr im Hotel Crowne Plaza, Wagramer Straße 21, A-1220
Wien, erfolgen. Unterstützt wird dieses Vorhaben vom größten Einzelaktionär
der BRAIN FORCE HOLDING, der Helmut Fleischmann Privatstiftung.
BEKO hält heute einen Anteil von mehr als 5 Prozent an BRAIN FORCE. Zuletzt
waren beide Unternehmen in mehrere Rechtsstreite und behördliche
Untersuchungen verstrickt. Die BEKO HOLDING AG war bei der letzten
Kapitalerhöhung der BRAIN FORCE HOLDING AG als möglicher Investor und
Garantiegeber vom Vorstand nicht berücksichtigt worden und konnte damit nur
Aktien im Rahmen ihrer Bezugsrechte erwerben. 'Wir haben vermutet, dass
sich der Vorstand von BRAIN FORCE mit den beiden Garantieinvestoren Kalmund
und march.sixteen gegen uns verbündet, also einen so genannten White Knight
geholt hat', erklärt Professor Kotauczek und ergänzt: 'Darum haben wir dann
eine außerordentliche Hauptversammlung zur Klärung der Vorgänge rund um die
Kapitalerhöhung einberufen lassen.'
'Wir hatten nicht den Eindruck, dass BEKO daran interessiert wäre, ihre
Anteile signifikant aufzustocken', sagt Helmut Fleischmann,
Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG. 'BEKO hat sich in den
letzten Jahren inhaltlich deutlich gewandelt und den Schwerpunkt ihrer
Investments auf das Geschäftsfeld Engineering und Product Lifecyle
Management gelegt', ergänzt er.
Die dann folgenden Auseinandersetzungen sehen heute beide Parteien als ein
Missverständnis, das zukünftig nicht mehr passieren darf. Ein gegenseitiges
besseres Verständnis der Geschäftsmodelle, Strategien und Zielsetzungen
soll dadurch erreicht werden, dass Professor Kotauczek zukünftig im
Aufsichtsrat der BRAIN FORCE HOLDING AG mitarbeitet. Beide Unternehmen
erwarten sich aus dem näheren Zusammenrücken zusätzlich die Nutzung von
erheblichen Synergien.