Die BRAIN FORCE HOLDING AG (Wiener Börse: BFC, Reuters: BFCG), ein führendes IT-Service-Unternehmen mit Aktivitäten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Tschechien, der Slowakei und den USA legte heute ihren Bericht über das 3. Quartal vor. Das Unternehmen erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (1. Oktober 2010 bis 30. Juni 2011) sowohl auf Konzernebene als auch in allen Regionen ein positives EBIT. Außerdem ist BRAIN FORCE seit dem zweiten Quartal auch umsatzseitig wieder auf Wachstumskurs. Im nunmehr abgelaufenen dritten Quartal (April bis Juni 2011) konnte sogar ein Umsatzwachstum von 11% erzielt werden. Der Konzern generierte im bisherigen Jahresverlauf einen Free Cash-flow von 2,30 Mio. € und verfügt zum Stichtag 30. Juni über einen Auftragsbestand von 18,84 Mio. €, was einer Steigerung um 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
„In Summe zeichnet der heute vorgelegte Bericht ein deutlich positives Bild von der Entwicklung des Unternehmens“, kommentiert Michael Hofer, Vorstandsvorsitzender, den erfreulichen Trend. „Der ausgewiesene Konzernumsatz ging zwar in den ersten neun Monaten aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen um 3% auf 52,25 Mio. € zurück, auf bereinigter Basis war jedoch bereits ein Wachstum von 2% bzw. 1 Mio. € zu verzeichnen. Im dritten Quartal konnten wir den Umsatz sogar um 11% auf 18,35 Mio. € und das operative EBIT von -0,41 auf +0,35 Mio. € steigern“, so Michael Hofer weiter. Das operative EBITDA des BRAIN FORCE Konzerns verbesserte sich in den ersten drei Quartalen um 70% auf 1,95 Mio. €, und das operative EBIT drehte von -1,09 auf +0,35 Mio. €. „Die Restrukturierungen der Vorjahre und das freundlichere wirtschaftliche Umfeld waren der Schlüssel für die erreichten Ergebnisverbesserungen“, fügt Michael Hofer hinzu.
„Erfreulich ist auch die Tatsache, dass sich unser Cash-flow durch die gestiegenen Ergebnisse und die laufende Optimierung des Working Capital deutlich verbessert hat“, führt Finanzvorstand Thomas Melzer weiter aus. Der Free Cash-flow erreichte in den ersten neun Monaten 2,30 Mio. €, wodurch die Nettoverschuldung auf 7,03 Mio. € reduziert werden konnte und die liquiden Mittel auf 4,68 Mio. € angestiegen sind. Das Eigenkapital lag zum 30.6.2011 bei 18,25 Mio. € und die Eigenkapitalquote zeigte einen soliden Wert von 37%.
„Infolge der guten Entwicklungen in den ersten neun Monaten bin ich optimistisch, unser Ziel eines positiven operativen Ergebnisses im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. Zuletzt haben wir die Trendwende geschafft und sind wieder auf einen Wachstumspfad eingeschwenkt. Wenn sich die Konjunkturentwicklung in unseren Märkten nicht drastisch eintrübt, sollte BRAIN FORCE in der Lage sein, auch in Zukunft nachhaltig positive operative Ergebnisse zu erwirtschaften“, prognostiziert Michael Hofer.Der Bericht zum 3. Quartal 2010/11 steht ab sofort hier zum Download zur Verfügung.
Ertragskennzahlen | Q1 - Q3 | Q1 - Q3 | Vdg. in % | |
Umsatz | in Mio. € | 52,25 | 53,97 | -3 |
EBITDA operativ 1) | in Mio. € | 1,95 | 1,14 | +70 |
EBITDA | in Mio. € | 1,95 | 5,65 | -66 |
EBIT operativ 1) | in Mio. € | 0,35 | -1,09 | >100 |
EBIT | in Mio. € | 0,35 | 3,42 | -90 |
Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | -1,54 | 1,76 | >100 |
Ergebnis nach Steuern | in Mio. € | -1,83 | 1,69 | >100 |
Mitarbeiter (Durchschnitt) | 723 | 800 | -10 | |
Bilanzkennzahlen | 30.6.2011 | 30.9.2010 | Vdg. in % | |
Eigenkapital | in Mio. € | 18,25 | 20,11 | -9 |
Nettoverschuldung | in Mio. € | 7,03 | 9,04 | -22 |
Eigenkapitalquote | in % | 37 | 39 | - |
Gearing | in % | 39 | 45 | - |
1) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge im Vorjahr von 4,51 Mio. €
2) Durch den Einstieg eines Finanzinvestors wird die SolveDirect Service Management GmbH seit Jänner 2010 at equity bilanziert. Damit kommt es im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen aufgrund von Kapitalerhöhungen zu Verwässerungseffekten und zur anteiligen Übernahme der negativen Ergebnisse aus der US-Expansion, die der Finanzinvestor durch Kapitalerhöhungen finanziert.
Anmerkung: In den ersten neun Monaten 2010/11 sind keine nicht-wiederkehrenden Aufwendungen oder Erträge angefallen, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres Restrukturierungsaufwendungen von 1,82 Mio. € und Buchgewinne von 6,33 Mio. € verbucht worden sind. Diese Effekte sind in den operativen Ergebnissen (operatives EBITDA und EBIT) nicht enthalten. Daraus erklärt sich der Rückgang des EBITDA in den ersten neun Monaten von 5,65 auf 1,95 Mio. € und jener des EBIT von 3,42 auf 0,35 Mio. €.
